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<title>Benjamin in Indonesien</title> 
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 <title>Im Osten nichts neues</title> 
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 <summary type="text/plain">    Euch allen nachtr&amp;auml;glich ein frohes und gesegnetes neues Jahr!     &amp;nbsp;    Im Osten nichts neues?    &amp;nbsp;    Eigentlich eine ganze Menge... Im Dezember wurde ich z.B. von ...</summary> 
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 <name>Benjamin</name> 
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Allgemein 
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 &lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot; size=&quot;3&quot; color=&quot;#0000cc&quot;&gt;&lt;strong&gt;Euch allen nachtr&amp;auml;glich ein frohes und gesegnetes neues Jahr!&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;Im Osten nichts neues?&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;Eigentlich eine ganze Menge... Im Dezember wurde ich z.B. von Weihnachtsfeier zu Weihnachtsfeier geschleust. Das hei&amp;szlig;t: Gottesdienst, &amp;quot;I&amp;#39;m dreaming of a white christmas&amp;quot; h&amp;ouml;ren und viel Essen. Fast jeden zweiten Tag war ich auf einer Weihnachtsfeier.&amp;nbsp;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;Am 24. Dezember war die gro&amp;szlig;e &amp;quot;Christmas-WarmUp Party&amp;quot;. Mit Tanz, Theater und Chor. Ich habe beim Theaterst&amp;uuml;ck als betrunkener Wettspieler brilliert, der am Ende der Szene jemanden verpr&amp;uuml;gelt. Leute... So kommt man nach Hollywood. Ein gro&amp;szlig;e Slapstick ohne gleichen... so ist es halt auf Java. Wer hier arbeitet braucht viel Humor und mittlerweile habe ich mich auch von dem Charakter anstecken&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;lassen (Dauergrinsen)&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;und sehe vieles lockerer.&amp;nbsp;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;Die Jugendlichen der Gemeinde hatten eine riesengro&amp;szlig;e Weihnachtsfeier organisiert - ca. 500 Jugendliche aus den umliegenden Gemeinden sind gekommen. Mein einziger Gedanke war: &amp;quot;Wow... Respekt&amp;quot;. Ich hatte mich entschlossen auch ein wenig deutsche Weihnachten hier hin zubringen und habe (ein wenig durch Krankheit angeschlagen) schnell Adventskranz gebastelt, Kinderpunsch mit ein paar Leuten gemacht und zu Bildern ein wenig erz&amp;auml;hlt. Kinderpunsch war f&amp;uuml;r die sehr ungew&amp;ouml;hnlich, denn Nelken werden hier &amp;uuml;blicherweise f&amp;uuml;r Kretek-Zigarretten verwendet. anschlie&amp;szlig;end haben wir gewichtelt. Als ich bei der Vorbereitung auch von &amp;quot;Schrottwichteln&amp;quot; erz&amp;auml;hlt habe, war ich der einzige der es lustig fand, aber hinterher ist es dann irgendwie doch auf Schrottwichteln hinausgelaufen. Ich habe ein Kelle zum M&amp;ouml;rtel verputzen gekriegt...&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://a6.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc7/374720_2351886193565_1142430153_31910884_956876338_n.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;605&quot; height=&quot;454&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;Am 25. gab es die gro&amp;szlig;e Feier. Die Leute mussten draussen sitzen und verfolgten den Gottesdienst &amp;uuml;ber Leinw&amp;auml;nde. Danach habe wir viel gegessen und es sind G&amp;auml;ste bei uns vorbeigekommen. Ich selber bin dann sp&amp;auml;ter mit einer paar Jugendlichen los gezogen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;Im Dezember durfte ich auch ein wenig Reisen. Ich war wieder in Malang und habe den Geburtstag der GKJW gefeiert. Unter anderem auch - sry an alle Leute die Tiere m&amp;ouml;gen - Hund gegessen... und es schmeckt lecker!&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://a7.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash4/395975_2351876673327_1142430153_31910862_273576252_n.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;So muss ein Hot Dog aussehen&quot; title=&quot;So muss ein Hot Dog aussehen&quot; width=&quot;207&quot; height=&quot;160&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src=&quot;http://a5.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash4/391166_2351883673502_1142430153_31910875_1847785089_n.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;206&quot; height=&quot;160&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;Nach ein paar Tagen in Surabaya gings dann wieder nach Jember und ich wollte Silvester in Rejoagung feiern. Was f&amp;uuml;r ein Kontrast - Malls reihen sich neben Malls und dann kommt man wieder in seine kleine Stadt. Surabaya ist schlicht und einfach gesagt: hei&amp;szlig;, &amp;uuml;berf&amp;uuml;llte Stra&amp;szlig;en, ein Shoppingzentrum und Standpunkt unz&amp;auml;hliger Fabriken, anstrengend. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;Das mit Silvester auf dem Dorf hat leider nicht geklappt, weil ich - beinahe schon &amp;uuml;blich - ins Krankenhaus musste. Silvester haben sie mich aber dann doch gehen lassen, sodass ich es mit den Jugendlichen in Jember feiern konnte.&amp;nbsp;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;Anfang Januar bin ich nach Banyuwangi gefahren - an die Ostk&amp;uuml;ste Javas. Dort sind viele Kaffee, Kakao und Gummibaum Plantagen. Ich als Kaffee-Junkie hatte es sehr schwer, denn dort gibt es den angeblich besten und teuersten Kaffee der Welt. Weil ich aber noch krank bin darf viele Sachen nicht essen oder trinken (-&amp;gt; KEIN KAFFEE!!). Der Kaffee ist so teuer, weil die Bohnen von Raupen gefressen werden und die Bohnen werden durch Enzyme fermentiert und man trinkt dann hinterher im Grunde... naja... den Kot der Raupe.&amp;nbsp;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;Am Montag geht es wieder in die Schule, wir planen den Urlaub mit den Indonesien-Freiwilligen, Medikamente schlucken... das ist Stand der Dinge&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;&lt;em&gt;Aus dem Osten was Neues...&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;http://a4.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash4/s720x720/295842_2098218532032_1142430153_31796254_1304047311_n.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;450&quot; height=&quot;343&quot; align=&quot;middle&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;&lt;em&gt;&amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt; 
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 <id>tag:vem-freiwillige.de,2011-11-17:557</id>
 <title>Spontanität, Gaststar, Hochzeit</title> 
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 <summary type="text/plain">   Fast einen Monat ist es her, aber jetzt sollte Ich mich mal wieder melden... Mittlerweile bin Ich teil des indonesischen Bildungssystems und arbeite als Lehrer in Jember und Rejoagung. Ich habe ...</summary> 
 <author> 
  
 <name>Benjamin</name> 
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Allgemein 
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 &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;Fast einen Monat ist es her, aber jetzt sollte Ich mich mal wieder melden... Mittlerweile bin Ich teil des indonesischen Bildungssystems und arbeite als Lehrer in Jember und Rejoagung. Ich habe 2 Deutsche kennengelernt, Verbindung zum Tabak-Imperium geschlossen und war Gast auf einer traditionellen javanischen Hochzeit.&lt;/font&gt;..&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;Ich arbeite von Montag bis Donnerstag in Jember an einer christlichen Privatschule. An diesen Tagen unterrichte ich dann kreuz und quer an allen Schultypen. Das soll nicht hei&amp;szlig;en, dass ich v&amp;ouml;llig ohne Plan von Klasse zu Klasse gereicht werde - im Gegenteil ich habe einen gut ausgearbeiteten Plan, der allerdings vorsieht, dass ich im Kindergarten (TK), in der Grundschule (SD), in der Junior-Highschool (SMP) und in der Senior-Highschool (SMA) unterrichte. Ich unterrichte immer Englisch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin der erste Freiwillige an dieser &lt;strong&gt;Schule&lt;/strong&gt;. Erst hatte ich ein wenig Angst davor, aber jetzt: No Problem. Witzigerweise wohnt direkt vor der Schule eine Deutsche. Sie wohnt schon sehr lange in Indonesien und unterrichtet an der &amp;quot;Universitas Jember&amp;quot;. &amp;nbsp; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin allerdings nicht der erste Freiwillige in &lt;strong&gt;Rejoagung&lt;/strong&gt;. Alle 2 Wochen arbeite ich f&amp;uuml;r 2 Tage Dort und &amp;uuml;bernachte beim Pfarrer. Meine Vorg&amp;auml;ngerin hat nur in Rejoagung gearbeitet und sie ist noch in aller Munde (Falls sie das jetzt liest: Salam dari setiap penduduk). Obwohl die Kinder eigentlich schon 11 Monate an einen Wei&amp;szlig;en gew&amp;ouml;hnt waren, fingen einige gleich an zu weinen. Auf einmal betritt einfach so ein &amp;quot;&lt;em&gt;Londo&lt;/em&gt;&amp;quot; den Kindergarten... ungeheuerlich... &amp;quot;Londo&amp;quot; war fr&amp;uuml;her die Bezeichnung f&amp;uuml;r Holl&amp;auml;nder. Heute wird das Wort auch f&amp;uuml;r andere Wei&amp;szlig;e verwendet. Weiter verbreitet ist allerdings &amp;quot;Bule&amp;quot;, als Bezeichnung f&amp;uuml;r Westler und Wei&amp;szlig;e... Kleinen Kindern wurde fr&amp;uuml;her damit gedroht, dass der Londo (&amp;quot;Holl&amp;auml;nder&amp;quot;) sie holen kommt, wenn sie nicht artig sind...&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Rejoagung unterrichte ich im Kindergarten und in der Grundschule. Dort sind mindestens 30 Sch&amp;uuml;ler in jeder Klasse - in der Schule in Jember durchschnittlich 10. Erst wusste ich nicht, wie ich mich im Kindergarten zu verhalten hatte. Spontanit&amp;auml;t rockt! Zum Gl&amp;uuml;ck sind die Lehrerin alle sehr nett undhaben mich nicht ins kalte Wasser geschmissen. Ich habe gemalt, Englisch unterrichtet, mit den Kindern Ball gespielt... Am 2. Tag hatten sie dann auch keine Angst mehr vor mir. Die Leute aus Rejoagung sind unglaublich nett. Letztes mal haben sie mich auf eine Probe genommen -&amp;gt; &lt;strong&gt;Dangdut&lt;/strong&gt;. Dangdut regiert die Welt und irgendwann erwischt es jeden. Im Grunde h&amp;ouml;rt jeder Dangdut. Selbst wenn er sich &amp;ouml;ffentlich gegen Dangdut bekennt, h&amp;ouml;rt er doch im verschlossenen K&amp;auml;mmerlein Dangdut. Dangdut ist Indonesien. Indonesien ist Dangdut.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Musik h&amp;ouml;rt sich arabisch an und ist nicht selten mit Technobeats unterlegt. Dazu singen dann Frau (meistens knapp begleidet) und kreisen ihre H&amp;uuml;ften. Die Zuschauer bei Dangdut-Konzerten sind &amp;uuml;berwiegend m&amp;auml;nnlich. Warum blo&amp;szlig;?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einmal bin ich mit dem Pfarrer nachmittags zum Dorfrat gefahren, weil er dort einen Fischteich einweihen musste. Es waren viele Leute, u.a. ranghohe Tiere aus Jember. Irgendwann haben sie gemerkt das zuf&amp;auml;llig ein Deutscher da ist und dann musste ich rund 40 Minuten mit ihnen (als &lt;strong&gt;Gaststar&lt;/strong&gt;) im Schneidersitz vorne sitzen und interessiert gucken. Schneidersitz is dann irgendwann ziemlich schmerzhaft. Danach sollte ich dann sogar symbolisch f&amp;uuml;r ein Foto einen Fisch in den Teich werfen...&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Jember war die erste Woche relativ... &lt;strong&gt;spontan&lt;/strong&gt;. Auf den &lt;strong&gt;Unterricht&lt;/strong&gt; k&amp;ouml;nnte ich mich mangels Erfahrung nicht Vorbereiten. Der Lehrer und Ich haben eine Klasse betreten und dann musste ich mich vorstellen und spontan Unterricht aus&amp;#39;m &amp;Auml;rmel sch&amp;uuml;tteln. Einmal sagte ein Lehrer: &amp;quot;Please, the class is yours. You have about 80 minutes.&amp;quot; Spontanit&amp;auml;t rockt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Leider kann ich nicht auf Englisch unterrichten. Da muss dann Bahasa Indonesia herhalten. Letztes Stunde habe ich mit meiner 11. Klasse &amp;uuml;ber Drogen gesprochen - auf indonesisch. &lt;strong&gt;Drogen &lt;/strong&gt;sind hier ein ganz hei&amp;szlig;es Thema. Selbst das Nicht-Anzeigen wird hart bestraft. Bis zur Todesstrafe kann es manchmal gehen. &amp;Uuml;ber Drogen und ihre Wirkungen wissen leider nur wenige bescheid.&amp;nbsp; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine &lt;strong&gt;Hochzeit&lt;/strong&gt;, die den Regeln der alten &lt;strong&gt;javanischen Tradition&lt;/strong&gt; folgt, gibt es nicht h&amp;auml;ufig. Was bin ich nur f&amp;uuml;r ein Gl&amp;uuml;ckspilz, dass ich durch Zufall in allerletzer Sekunde eingeladen wurde. Die Hochzeit zieht sich &amp;uuml;ber drei Tage. Am ersten Tag wird der Braut von ihren Eltern und anderen Freunden (insgesamt 7) Bl&amp;uuml;tenwasser &amp;uuml;ber den Kopf gegossen. Als Zeichen, dass sich die Eltern das letzte Mal um ihre Tochter k&amp;uuml;mmern. Vorher bittet die Tochter um die Erlaubniss der Eltern zur Hochzeit. Dabei n&amp;auml;hert sie sich ihnen auf Knien. Nachdem die Tochter klischnass ist, wird sie von ihren Eltern gef&amp;uuml;ttert und ihr wird von ihnen Wasser gereicht, bevor dann alle zusammen essen (Essen = oft und h&amp;auml;ufig. Die ganze Zeremonie ist auf &lt;strong&gt;Javanisch &lt;/strong&gt;und die alle tragen traditionelle Kleidung. Die Braut tr&amp;auml;gt Schmuck aus Jasminbl&amp;uuml;ten. Im Javanischen gibt es drei Sprachebenen. Bei der Zeremonie wird nur die h&amp;ouml;chste, komplizierte und h&amp;ouml;flichste Ebene verwendet. Eigentlich d&amp;uuml;rfen an dem Tag nur Frauen anwesend sein. Bei mir gab es zum Gl&amp;uuml;ck eine Ausnahme.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am&lt;strong&gt; zweiten Tag&lt;/strong&gt; findet die offizielle Hochzeit statt. In der Kirche und im Standesamt. Dabei tr&amp;auml;gt das Brautpaar schon die traditionelle Kleidung. Vermutlich ist eine Hochzeit mit der javanischen Zeremonie so selten, weil das Brautpaar sooft die Kleidung wechseln muss und weil es einfach unglaublich aufwendig ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Danach findet die Zeremonie zu Hause statt. Der Br&amp;auml;utigam n&amp;auml;hert sich mit seiner Gefolgschaft und Dienern der Braut und ihren Eltern. Nachdem er das mit Bl&amp;uuml;ten, Bananen, Bl&amp;auml;ttern geschm&amp;uuml;ckte Tor betritt, tritt er symbolisch auf ein rohes Ei, worauf sich die Braut sofort hinknied und ihm die F&amp;uuml;&amp;szlig;e mit Bl&amp;uuml;tenwasser w&amp;auml;scht. Ein Zeichen der Unterwerfung. Als n&amp;auml;chsten Schritt m&amp;uuml;ssen beide ihre Eltern und Schwiegereltern um die Erlaubniss und um ihren Segen bitten. Auf Knien. Danach werden Fotos gemacht. Die G&amp;auml;ste d&amp;uuml;rfen schon essen. Mit mir wollten die Leute auch ein Foto machen.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Abends findet ein Dank-Gottesdienst statt und es wird nochmals viel gegessen. Am &lt;strong&gt;dritten Tag&lt;/strong&gt; findet dann die Feier mit Freunden statt; f&amp;uuml;r Indonesier sind das dann um die 1000 G&amp;auml;ste. Ich k&amp;ouml;nnte aber nicht zur Feier, weil ich mir ein Jugendmusik-Festival anh&amp;ouml;ren musste (Wir haben gewonnen!) &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eben noch zum &lt;strong&gt;Tabak-Imperium&lt;/strong&gt;: In Jember befindet sich die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Tabak-Plantage von vermutlich ganz S&amp;uuml;dost-Asien. Ich habe einen Deutschen kennengelernt, der f&amp;uuml;r die Company arbeitet. Der ganze Tabak wird nach Bremen verkauft.&amp;nbsp; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;Mas Ben, Kak Ben, Mister Ben, Sir, Om Ben, Bang Ben... alles ist als anrede m&amp;ouml;glich&lt;/font&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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 <id>tag:vem-freiwillige.de,2011-10-24:533</id>
 <title>Neues aus Java</title> 
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 <modified>2011-10-24T08:54:01+0200</modified> 
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 <summary type="text/plain">     Was in zweieinhalb Wochen so alles passieren kann:   neuer Ort, neue Menschen kennen lernen und alle Namen vergessen, Erdbeben, Krankheit, &amp;quot;can i take a picture with you?&amp;quot;, ...</summary> 
 <author> 
  
 <name>Benjamin</name> 
 <url>http://benjamin.vem-freiwillige.de</url> 
 <email>benjamin.pfordt@web.de</email> 
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Allgemein 
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 &lt;p&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;strong&gt;Was in zweieinhalb Wochen so alles passieren kann:&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;neuer Ort, neue Menschen kennen lernen und alle Namen vergessen, Erdbeben, Krankheit, &amp;quot;can i take a picture with you?&amp;quot;, Tropengewitter, alles ist dabei...&lt;/strong&gt;&lt;/font&gt;  &lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt; &lt;/font&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Am &lt;/font&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Samstag 8.10.&lt;/font&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt; (6 Uhr) brechen wir Richtung Jember auf. Wir fahren eine kleine und Ausbau bed&amp;uuml;rftige Stra&amp;szlig;e, die sich wild durch einen Urwald schl&amp;auml;ngelt. Manchmal tut sich rechts und links ein steiler Abgrund oder ein atemberaubendes und noch im Nebel liegendes Tal auf. Die Landschaft ist fantastisch. Weite Felder, Palmenw&amp;auml;lder, Bergspitzen die aus dem Nebel hervorragen. Ein paar Mal sehe ich Kinder am Stra&amp;szlig;enrand stehen &amp;ndash; weit vom n&amp;auml;chsten Dorf entfernt. Ich versuche zu schlafen, doch das ist bei der abenteuerlichen Fahrt kaum m&amp;ouml;glich. Pl&amp;ouml;tzlich rasen uns andere Autos oder mit Zuckerrohr &amp;uuml;berbeladene Mopeds entgegen, obwohl es die Stra&amp;szlig;e eigentlich kaum zul&amp;auml;sst. Einmal halten wir an um Salak zu kaufen. Einen deutschen Namen wird es wohl kaum geben, deswegen nenne ich sie einfach &amp;bdquo;Schlangenfrucht&amp;ldquo;, da die braune Schale im Aussehen einer Schlangenhaut &amp;auml;hnelt. Unter der festen Schale befinden sich jeweils drei wei&amp;szlig;e Fruchtst&amp;uuml;cke mit Kern. Geschmack... keine Ahnung... auf jedenfall lecker.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/font&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Ich habe zwei j&amp;uuml;ngere Gastgeschwister und meine Wohnung ist klasse. Mein Bruder spricht ein astreines Englisch und deswegen vergesse ich andauernd, dass er erst 14 ist. Ausserdem arbeiten hier zwei Angestellte. Ein Mann, der sich um den Garten und Tiere k&amp;uuml;mmert und auch das Haus putzt, und eine Frau die kocht, w&amp;auml;scht, putzt und alles das erledigt. Tja... Eigentlich wollte ich ja hier b&amp;uuml;geln lernen... wird wohl nichts...&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Meine Gastfamilie wohnt direkt neben der Kirche. Deswegen musste ich zum Beispiel am ersten Sonntagmorgen zum Gl&amp;uuml;ck nicht so weit gehen, als ich mich in drei Gottesdiensten (6:30 / 9:00 / 17:00) total &amp;uuml;berm&amp;uuml;det in einer Mischung aus Javanisch und Indonesisch vorgestellt habe. Nach dem Gottesdienst musste ich dann mit jedem der Besucher die H&amp;auml;nde sch&amp;uuml;tteln. Ich habe hinterher noch eine Statistik der durchschnittlichen Besucherzahlen gesehen und es waren &amp;uuml;ber 500 Leute. &lt;/font&gt; &lt;/p&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt; &lt;/font&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;In Malang war ich gerade soweit, dass ich mir die Namen aller Personen merken konnte. Hier muss ich nochmal von Null anfangen. Man wird von jedem gekannt, aber selber kennt man keinen. Da kriegt man auch schon mal von scheinbar wildfremden Personen Facebook Freundschaftsanfragen. Viele wollen auch Fotos mit mir machen. Einmal wollte ich in einen Musikladen nur ein Gitarre ausprobieren und pl&amp;ouml;tzlich werde ich von der Verk&amp;auml;uferin gefragt, ob wir ein Foto zusammen machen k&amp;ouml;nnen. Aber das ist offenbar typisch indonesisch...&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Hier sprechen weniger Leute als in Malang Englisch (wenn aber jemand Englisch kann, dann sehr gut). Javanisch ist neben der Landessprache Bahasa Indonesia ganz gro&amp;szlig; im Rennen. Manchmal wenn ich mich mit Leuten unterhalte, wird dann nebenbei mein Wortschatz in Bahasa Jawa, Bahasa Madura und Bahasa Sunda erweitert. Manchmal ist es wie der Turmbau zu Babel &amp;ndash; ein riesiges Gewirr von Sprachen. F&amp;uuml;r Small-Talk reicht mein Indonesisch schon aus. Die Leute m&amp;uuml;ssen aber deutlich und langsam sprechen. Meistens &amp;uuml;be ich jeden Morgen mein Indonesisch mit unseren Nachbarn, die spontan vorbeikommen, oder ich gehe in die Kirche um Musik zu machen und unterhalte mich mit den Presbytern die im B&amp;uuml;ro arbeiten. Jeden Tag ist es jetzt immer unglaublich hei&amp;szlig; &amp;ndash; und es regnet. Bei so einem Tropengewitter sitzen wir manchmal drau&amp;szlig;en unterm Vordach und genie&amp;szlig;en die frische und k&amp;uuml;hle Luft und dann unterh&amp;auml;lt man sich bei einer Tasse Tee. &lt;/font&gt; &lt;/p&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt; &lt;/font&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;em&gt;&amp;nbsp;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;Es gibt keinen sch&amp;ouml;neren Moment, wenn man auf Indonesisch mit Menschen Witze machen kann, eine Unterhaltung f&amp;uuml;hren kann, deutlich machen kann was man will und die erste Sprachbarriere gefallen ist. &lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/font&gt; &lt;/p&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;  &lt;/font&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Trotzdem stelle ich mir die ersten Wochen bei der Arbeit noch witzig und hilflos vor. Letzte Woche musste ich spontan in der Religionsgruppe f&amp;uuml;r kleine Kinder Deutsch unterrichten. Das ist so einer der Momente, die man nie vergisst. Man will eigentlich nur zugucken und sich mit den Methoden vertraut machen und dann muss man ohne Vorwarnung unterrichten. Ich musste ein Lied singen (&amp;bdquo;Alle meine Entchen&amp;ldquo;) und konnte es mir nicht verkneifen den Kindern das Wort &amp;bdquo;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;Moin&lt;/font&gt;!&amp;ldquo; beizubringen. &lt;a href=&quot;http://a7.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc7/319691_2098220372078_1142430153_31796259_2043107491_n.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;em&gt;(f&amp;uuml;r Tafelbild hier&lt;/em&gt;&lt;em&gt; klicken)&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;/font&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/font&gt; &lt;/p&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt; &lt;/font&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Ach ja... Wir hatten hier ein Erdbeben. Am Donnerstag (13.10) gab es in der N&amp;auml;he von Bali ein Beben der St&amp;auml;rke 6,8. Hier ist ist nichts passiert, aber wir haben es noch gemerkt. Soweit bin ich ich nicht von Bali entfernt; theoretisch k&amp;ouml;nnte ich mal f&amp;uuml;r &amp;#39;nen Wochenende mit &amp;#39;nem Bus nach Bali fahr&amp;#39;n.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;Mas Ben&lt;/font&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; 
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 <id>tag:vem-freiwillige.de,2011-10-05:493</id>
 <title>Kegila-gilaan = sich zum Affen machen; nicht ganz bei Trost sein</title> 
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 <modified>2011-10-05T15:58:08+0200</modified> 
 <issued>2011-10-05T15:58:08+0200</issued> 
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 <summary type="text/plain">   Sorry Leute, aber Ich konnte mich erst jetzt melden. In jedem Absatz findet ihr ein bestimmtes Thema.           Letzten Monat hatte Malang eine echt super Attraktion zu bieten. Zwei echte ...</summary> 
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 <name>Benjamin</name> 
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 &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;Sorry Leute, aber Ich konnte mich erst jetzt melden. In jedem Absatz findet ihr ein bestimmtes Thema.&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;Letzten Monat hatte Malang eine echt super Attraktion zu bieten. Zwei echte &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Deutsche&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;!! Aus allen Ecken schallt es dann: &amp;bdquo;Hello, Mister! How are you?&amp;ldquo; oder man winkt uns mit einem breiten Grinsen zu. So ein Wei&amp;szlig;er mit Kinnbart, der schon 1,85 cm gro&amp;szlig; ist, obwohl er erst 19 ist, ist schon etwas besonderes.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;Ehrlich gesagt &amp;ndash; auch wenn das alles nett gemeint ist &amp;ndash; hatte Ich damit zu Anfang meine Probleme. Pr&amp;auml;gende Erlebnisse war eine Horde von &lt;em&gt;&lt;strong&gt;gaffenden Kindern&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;, die sich die Nasen an der Fensterscheibe eines Restaurants platt gedr&amp;uuml;ckt haben, nur um den Wei&amp;szlig;en (Bule) auf dem Parkplatz zu sehen oder unser Besuch um 5 Uhr morgens auf dem traditionellen Markt. In den ersten Tagen hier habe ich h&amp;auml;ufiger eine gefrustetes &amp;bdquo;Wie im Zoo, nur sind wir auf der falschen Seite des Zauns&amp;ldquo; von mir gegeben.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;Mittlerweile habe Ich mich dran gew&amp;ouml;hnt und meistens winke oder rufe Ich auch &amp;bdquo;Hello, Hello!&amp;ldquo; oder einfach nur &amp;bdquo;Mister!&amp;ldquo; zur&amp;uuml;ck. Wenn Ich einer Gruppe Kindern zu winke, eskaliert die Situation total. &lt;/font&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;Ach ja, manchmal werde Ich sogar gefragt, ob man ein &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Foto &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;mit mir machen kann. Ich lehne dann immer ab, aber einmal haben wir das sogar als Strategie benutzt. Einmal haben wir nach dem Gottesdienst (Ende um 7 Uhr) Fisch und Reis verkauft. Schlachtruf war: &amp;bdquo;Sepuluh ribu dan foto dengan Jerman!&amp;ldquo; (10.000 Rupiah und ein Foto mit Deutschen)&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Zu Anfang&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; war die &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Situation &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;in Balewiyata (dort wohnen Wir) etwas verwirrend. Uns wurden unglaublich viele Leute vorgestellt und Ich habe gradezu ALLE Namen und Gesichter vergessen, was zu einigen witzigen Fettn&amp;auml;pfchen f&amp;uuml;hrte. H&amp;auml;ufig wurden Wir in Gottesdienste eingeladen (= noch mehr Leute stellten sich uns vor). Wir mussten uns auch immer vorstellen; auf einem eher gebrechlichen Indonesisch. Zum Gl&amp;uuml;ck wurde uns der Gottesdienst oder die Predigt immer von jemanden &amp;uuml;bersetzt. Nicht selten werden im Gottesdienst Witze (auch auf vermeintlich ernsten Meetings) gemacht. Javaner genie&amp;szlig;en eine lockere und harmonische Stimmung und lachen viel (und sind sehr spontan!). Wenn man irgendetwas mit einem breiten Grinsen sagt, kriegt man meistens eine Antwort mit einem noch breiteren  Grinsen. Man neigt bei der st&amp;auml;ndingen lockeren und &lt;em&gt;&lt;strong&gt;humorvollen Atmosph&amp;auml;re&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; ungl&amp;uuml;cklicherweise schnell dazu, Standesunterschiede zu vergessen. Ich hoffe, dass Ich in dem Punkt nicht zu viele Fehler gemacht habe. &lt;/font&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;Letzte Woche Mittwoch war &amp;bdquo;Kulturnacht&amp;ldquo; auf dem Gel&amp;auml;nde der Synode. Pak Suko (Dozent, Komponist, Weltenbummler, Wayangmeister...) gab eine Schattentheater-Auff&amp;uuml;hrung (&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Wayang&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;), die sehr beeindruckend war. Sie schuf den Rahmen f&amp;uuml;r einen offenen Unterhaltungsabend. Alle Teilnehmer eines Seminars hatten sich in Gruppen zusammengefunden und pr&amp;auml;sentierten irgendetwas witziges. Alle kugelten sich am Boden vor lachen. Pl&amp;ouml;tzlich rief Meister Suko Ann-Christin und mich auch auf. Nunja... Ich kann nicht singen und unser Indonesisch ist viel zu schlecht um spontan ein Gag-Feuerwerk von uns zu geben. Wir entschlossen uns, uns zum Affen zu machen und sangen das bekannte Kinderlied: &amp;bdquo;Topi saya bundar&amp;ldquo; (Mein Hut ist rund, rund ist mein Hut; W&amp;auml;re er nicht rund, w&amp;auml;re er nicht mein Hut). Liebe Thea &amp;ndash; falls du das jetzt liest &amp;ndash; es ist genauso gekommen wie du prophezeit hast. Wir sollen etwas deutsches singen, k&amp;ouml;nnen aber nur &amp;bdquo;Topi saya bundar&amp;ldquo; von uns geben.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;Die GKJW hat alles f&amp;uuml;r uns organisiert: &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Essen&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;, Sprachkurs bei zwei Lehrerinnen, Essen, die Beschaffung der indonesischen P&amp;auml;sse und Arbeitserlaubnis, Essen, Unterkunft, Essen, Hilfe bei Kulturfragen, Essen... Es wird immer gerne gegessen. Zu einer richtigen indonesischen Mahlzeit geh&amp;ouml;rt Reis. Alles andere (auch wenn man als Europ&amp;auml;er satt wird), ist nur ein Snack. Es galt also: dreimal einen Berg an Essen und &amp;uuml;berwiegend Reis zu bew&amp;auml;ltigen. &amp;#39;Nen cooles Beispiel: Shrimps mit Reis zum Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck - Bu Hari (Hoch lebe ihre K&amp;uuml;che!) zaubert uns jeden Tag K&amp;ouml;stlichkeiten aus S&amp;uuml;dost-Asien. Wenn Ich wieder in Deutschland bin, bin Ich ein braungebrannter und kugelrunder Wonneproppen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;Wird man zum &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Essen &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;eingeladen und bietet jemanden einem etwas zu Essen an, sollten man nicht unbedingt ablehnen. Kaffee oder Tee wird immer mit sehr viel Zucker getrunken und Speisen sind h&amp;auml;ufig unglaublich scharf. Einmal habe Ich den Fehler gemacht und gegrillte Fleischb&amp;auml;llchen (Bakso) bestellt. Das Zeug trieb mir die Tr&amp;auml;nen in die Augen und brannte wie Feuer. Ansonsten gibt es hier die abenteuerlichsten Fr&amp;uuml;chte. Zu meinem LIeblingsgetr&amp;auml;nken geh&amp;ouml;rt &amp;bdquo;Zur-Zag Saft&amp;ldquo;, der nach Kiwi-Banane-Zitrone-Apfel und etwas Anderem schmeckt. Ansonsten ist hier eine Portition Essen sehr g&amp;uuml;nstig. Abends am Alun-Alun kann man sich gut ein Glas &amp;bdquo;Es Degan&amp;ldquo; (Kokosnuss) g&amp;ouml;nnen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;Wenn Wir abends nichts anderes vorhaben, fahren Wir zum &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Alun-Alun&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;, sehen uns den Krims-Krams der H&amp;auml;ndler an, dressierte Affen und genie&amp;szlig;en die belebte Atmosph&amp;auml;re. Zwischen den umherlaufenden Leuten und ihre Ware preisbietenden H&amp;auml;ndlern gesellen sich mobile Imbiss-St&amp;auml;nde und Becak-Fahrer (&amp;bdquo;Becak, Mister?!&amp;ldquo;). &lt;/font&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;Der Alun-Alun repr&amp;auml;sentiert perfekt das Zusammenleben von Moslems und Christen, alter und neuer Lebensweise. Direkt neben der Immanuelskirche (Ich gehe in eine andere Kirche) liegt die gro&amp;szlig;e Moschee und beide sind umrandet von Shoppingmalls, KFC und zwei Filialen von McDonald&amp;#39;s. &amp;bdquo;McD&amp;ldquo; ist im &amp;uuml;berwiegend muslimischen Indonesien nicht unumstritten. &lt;/font&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;Einmal haben Wir am Alun-Alun zwei Studentinnen aus Slovenien getroffen, die eine Rundreise durch Indonesien gemacht haben. Wir waren nicht die einzigen Wei&amp;szlig;en in Malang, ab und zu trifft man Amerikaner. Das war wie ein zweiter Kulturschock, als sich auf einmal vor meinen Augen eine amerikanische Reisegruppe auftat, obwohl Ich vorher tagelang keine Wei&amp;szlig;en gesehen habe. &lt;/font&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Musik &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;ist etwas wunderbares und es verbindet die Menschen weltweit. Es scheint, als k&amp;ouml;nne jeder Indonesier singen. Hier gibt es nicht die uns bekannten Notensymbole, sondern orientiert sich beim singen an Zahlen. &lt;/font&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;Heute Abend ist wieder Gamelan-Probe. &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Gamelan &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;nennt man eine Gruppierung von verschiedenen Gongs, Schlaginstrumenten und S&amp;auml;ngern. Manche sehen aus wie Kocht&amp;ouml;pfe und manche haben &amp;Auml;hnlichkeit mit einem Xylophon. Gespielt wird immer im sitzen. Vorletzte Woche durfte ich sogar mitspielen &amp;ndash; witziger weise haben wir in einem prunkvollen buddhistischen Tempel geprobt, was die Atmosph&amp;auml;re noch mehr unterst&amp;uuml;tzt hat. Gamelan h&amp;ouml;rt sich &amp;ndash; gelinde gesagt &amp;ndash; absolut unstrukturiert an. Unstrukturierter ist eigentlich nur eine f&amp;uuml;nfte Klasse, die Blockfl&amp;ouml;te lernt. Es steckt aber ein komplexes System hinter dieser einzigartigen Musik: die pl&amp;ouml;tzlichen Tempowechsel, der schwebenden Klang, die Trance-artige und minimalistische Begleitung der Kesselgongs...&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;Ich bin einer Familie besonders zu &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Dank &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;verpflichtet: Pak Yohanes, Bu Debbi und ihre Tochter Getsy und ihrem Cousin Yores. Sie haben uns zum Essen eingeladen, uns Infos &amp;uuml;ber die GKJW und die Christen in Indonesien gegeben, Fahrten mit uns unternommen... Einmal hatte uns Pak Yohanes in ein teures Restaurant eingeladen, obwohl wir vorher nur seine Tochter kannten. Das war uns beiden eher unangenehm, aber in Indonesien ist das wohl nicht un&amp;uuml;blich um so auf diese Art Freundschaft zu schlie&amp;szlig;en.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;Hier auf der Synode haben wir Sophie kennen gelernt, mit der Wir gut klarkommen. Sie ist gerade mit ihrem Studium fertig geworden, spricht ein super Englisch und hilft uns bei allerlei Kulturfragen und anderen Sachen. Sie l&amp;auml;d uns zu Jugendgruppen ein, Bandproben, usw ein. Am Freitag versuchen Wir noch so eine Art Abschiedsparty zu organisieren.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;Je l&amp;auml;nger Ich dar&amp;uuml;ber nachdenke, f&amp;auml;llt mir ein, dass es eigentlich auch h&amp;auml;tte anders laufen k&amp;ouml;nnen. Ich bin tierisch froh dar&amp;uuml;ber, dass Ich hier so viele nette Leute kennen gelernt habe. &lt;/font&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;Die Zeit in Malang war super und hat Spa&amp;szlig; gemacht. &lt;em&gt;Am Samstag geht es dann um 7 Uhr Morgens nach Jember&lt;/em&gt; (doch nicht nach Surabaya). Die Fahrt wird ungef&amp;auml;hr f&amp;uuml;nf Stunden dauern. Mal sehen, ob es dann zu Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hundefleisch &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;gibt, weil Ich den Wunsch ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert habe, wenigstens einmal einen Kl&amp;auml;ffer zu verspeisen. &lt;/font&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;Ende Januar sind alle &amp;bdquo;Indonesien-Freiwilligen&amp;ldquo; f&amp;uuml;r ein Seminar in Malang. Bis dahin: Arbeit, Arbeit, Arbeit. Es ist m&amp;ouml;glich, dass Ich in Jember als Musiker eingesetzt werde.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;Arial, sans-serif&quot;&gt;Genie&amp;szlig;t den Herbst oder beneidet mich wegen des sonnigen Wetters,&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;font face=&quot;comic sans ms,sand&quot;&gt;Mas Benjamin&lt;/font&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt; 
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 <id>tag:vem-freiwillige.de,2011-09-11:452</id>
 <title>Honeymoon</title> 
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 <modified>2011-09-11T15:14:34+0200</modified> 
 <issued>2011-09-11T15:14:34+0200</issued> 
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Allgemein 
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 &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Unsere &amp;Uuml;berf&amp;uuml;hrung nach Indonesien verlief reibungslos und Wir wurden sofort am Airport in Surabaya abgeholt. Abendessen = Das Essen von Garuda Indonesia Airlines, Schokikekse und Singkong-Chips. Ein Gl&amp;uuml;ck das Garuda Indonesia das Wort &amp;Uuml;bergewicht nicht kennt... Aus irgendeinem Grund wog mein Koffer in Singapur auf einmal &amp;uuml;berraschend mehr. Wunderlich...&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Mittlerweile bin Ich seit Donnerstag in Malang. Tut mir leid, dass es ein wenig mit den Berichten gedauert hat und dass beide gleich auf einmal kommen. Mit dem Internet ist das so eine Sache... Wir sitzen hier gerade bei Bu Dili und d&amp;uuml;rfen freundlicherweise bei ihr unsere Artikel hochladen und E-Mails schreiben. &amp;bdquo;Bu&amp;ldquo; ist die Abk&amp;uuml;rzung f&amp;uuml;r &amp;bdquo;Ibu&amp;ldquo;, was auf Indonesisch die Anrede f&amp;uuml;r Frauen ist, oder einfach soviel wie &amp;bdquo;Frau&amp;ldquo; hei&amp;szlig;t.  &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Meine Wohnung ist einfach und offenbar wirklich nur f&amp;uuml;r Kurzzeit-G&amp;auml;ste gedacht, was ich aber bl&amp;ouml;derweise nicht bin... Ich habe ein Badezimmer ohne Dusche &amp;ndash; stattdessen steht da eine Wanne und eine Sch&amp;ouml;pfkelle. Das hei&amp;szlig;t: Jeden Morgen und Nachmittags g&amp;ouml;nne ich mir eine Wanne voll Wasser und gie&amp;szlig;e es mit der Kelle &amp;uuml;ber meinen Kopf. Indonesier duschen eigentlich immer zweimal am Tag. Es war zun&amp;auml;chst etwas gew&amp;ouml;hnungsbed&amp;uuml;rftigt, aber jetzt st&amp;ouml;rt mich das gar nicht. Genauso wie der Reis am Morgen. No Problem.&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Deutlich komfortabler ist Ann-Christins Wohnung, wo Wir auch zusammen essen (dreimal t&amp;auml;glich Reis; heute morgen gab es Reis mit Fleisch &amp;ndash; kein Brot). Es gibt immer sehr viel zu essen. Heute morgen haben Wir unsere Kleidung gewaschen: Das war f&amp;uuml;r mich gew&amp;ouml;hnungsbed&amp;uuml;rftig und ein bisschen anstrengend, aber letztendlich habe ich es gemeistert und jetzt h&amp;auml;ngt meine Kleidung an wild durch meine Wohnung gespannten W&amp;auml;scheleinen. Heute wollen wir noch in einen Jugendgottesdienst.  &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Gestern habe Ich mich definitiv wie ein Trottel aufgef&amp;uuml;hrt... Man glaubt gar nicht, in wie viele Fettn&amp;auml;pfchen man so treten kann. Am peinlichsten ist mir aber, dass ich unglaublich viele Namen und Gesichter vergessen habe! Wir waren gestern in einem Gottesdienst f&amp;uuml;r neu eingef&amp;uuml;hrte Abteilungsmitarbeiter der GKJW (Jugend- und Frauenarbeit, Landwirtschaft, usw...), indem Wir zwar nichts verstanden haben, aber Wir haben uns immerhin stotternd auf Bahasa Indonesia vorgestellt... Am Abend waren Wir bei einer Jugendgruppe, wo Wir auch gleich schon mitmachen mussten, obwohl es &amp;ndash; gelinde gesagt &amp;ndash; kleine Sprachprobleme gab. Es war aufjedenfall ziemlich witzig.  &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Kommando f&amp;uuml;r die kommenden Tage: Dringend Indonesisch pauken.&lt;/p&gt; 
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 <id>tag:vem-freiwillige.de,2011-09-11:451</id>
 <title>Der Singapur-Check</title> 
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 <modified>2011-09-11T15:12:56+0200</modified> 
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 <summary type="text/plain"> &amp;nbsp;  Moin Moin Moin!        Hier spricht Benjamin aus Ostjava. Wir hatten super Tage in Singapur.  Am Singapur Airport wurden wir von zwei Frauen abgeholt, die a) zu meiner &amp;Uuml;berraschung ...</summary> 
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Allgemein 
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 &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Moin Moin Moin!&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Hier spricht Benjamin aus Ostjava. Wir hatten super Tage in Singapur.  Am Singapur Airport wurden wir von zwei Frauen abgeholt, die a) zu meiner &amp;Uuml;berraschung nicht asiatisch aussahen und b) Schw&amp;auml;bisch gebabbelt haben. &amp;bdquo;Passt auf&amp;ldquo;, sagten sie lachend kurz bevor wir aus dem klimatisierten Flughafen gingen, &amp;bdquo;das Wetter hier ist heftig&amp;ldquo; &amp;rarr; Wir wurden quasi von einer stickigen Klimawand erschlagen. Selbst sitzen ist bei dieser Luft anstregend.&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Ich hatte mir vorgestellt, dass in Singapur alles elektronisch abl&amp;auml;uft, &amp;uuml;berall Kameras sind (Big Brother, where are thou?), alle reich sind und nur hohe H&amp;auml;user gebaut werden. Zu einem Teil hatte Ich recht, aber unsere Viertel sah doch ein wenig anders aus. &amp;bdquo;Little India&amp;ldquo; bildet somit einen gro&amp;szlig;en Gegensatz zu den &amp;ndash; fast schon zu gut &amp;ndash; klimatisierten Shoppingmalls, in der man auch mal eine Schlittschuhlaufbahn findet. Unser Gruppenzimmer war mit der Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e eines Kleiderschrankes vergleichbar, aber wir waren sowieso die ganze Zeit draussen.&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Highlights waren der &amp;bdquo;Singapore Flyer&amp;ldquo; (ein Aussichtsriesenrad), das zuf&amp;auml;llige Treffen mit den ehemaligen Freiwilligen, das Essen (Durian [leider doch nicht mein Fall], Shrimps mit Reis, usw), Shoppingmalls, der Moment als wir unser ganzj&amp;auml;hriges Arbeitsvisum gekriegt haben. Ich habe mich ein Jahr auf Durian gefreut und dann schmecken sie mir nicht! So ein Mist...  &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Chinatown war leider eher entt&amp;auml;uschend, aber vermutlich haben wir an den falschen Ecken geschaut. Wir waren total ersch&amp;ouml;pft und hatten dann auch keine Lust mehr weit zu gehen. Bl&amp;ouml;derweise haben wir uns an dem Abend aber dann auf dem Weg nach Hause verlaufen. Wir haben unseren Busfahrer gesagt, dass er uns an der &amp;bdquo;Jalan Besar&amp;ldquo; rauslassen soll, weil die in der N&amp;auml;he von unserem Hostel war. Zu sp&amp;auml;t ist uns eingefallen, dass der Stra&amp;szlig;enname auf Bahasa Indonesia &amp;bdquo;gro&amp;szlig;e Stra&amp;szlig;e&amp;ldquo; bedeutet. Total ersch&amp;ouml;pft und mit schmerzenden F&amp;uuml;&amp;szlig;en sind wir im Hostel angekommen.  &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Als ich einmal alleine unterwegs war, sprach mich auf einmal ein Stra&amp;szlig;enfeger an. Ich wollte in einer Mall und den Bus benutzen, doch er meinte er w&amp;uuml;rde mit mir zu Fu&amp;szlig; dahingehen, weil es billiger ist und gar nicht mal soweit. Eigentlich war das genau die entgegengesetzte Richtung f&amp;uuml;r ihn... Muss wohl an der asiatischen Mentalit&amp;auml;t liegen.&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Soweit mein Lagebericht aus Singapur. Solange man Geld hat, ist es hier auch sch&amp;ouml;n.  &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Munter bleiben.  &lt;/p&gt; 
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 <id>tag:vem-freiwillige.de,2011-09-05:436</id>
 <title>Ich lebe</title> 
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 <modified>2011-09-05T18:27:39+0200</modified> 
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 <summary type="text/plain"> Schlaflos, aber gl&amp;uuml;cklich. Gerade noch ne Kokosnuss gekauft und das Wasser geschl&amp;uuml;rft und jetzt gehts definitiv ins Bett.   Gr&amp;uuml;&amp;szlig;e aus Singapur   </summary> 
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 <name>Benjamin</name> 
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 &lt;p&gt;Schlaflos, aber gl&amp;uuml;cklich. Gerade noch ne Kokosnuss gekauft und das Wasser geschl&amp;uuml;rft und jetzt gehts definitiv ins Bett. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gr&amp;uuml;&amp;szlig;e aus Singapur &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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 <id>tag:vem-freiwillige.de,2011-08-27:423</id>
 <title>Auf und davon...</title> 
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 <modified>2011-08-27T14:06:30+0200</modified> 
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 <summary type="text/plain"> Auf und davon bin ich leider noch nicht. Zum Gl&amp;uuml;ck hatte ich meinen Koffer noch nicht gepackt, als sich vor ein paar Tagen herausstellte, dass sich meine Ausreise und die der anderen ...</summary> 
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 &lt;p&gt;Auf und davon bin ich leider noch nicht. Zum Gl&amp;uuml;ck hatte ich meinen Koffer noch nicht gepackt, als sich vor ein paar Tagen herausstellte, dass sich meine Ausreise und die der anderen Indonesier um 8 Tage verschiebt  (M&amp;ouml;glicherweise ein erster Vorgeschmack auf die allseits beliebte &amp;quot;Gummizeit&amp;quot; aus Indonesien?). Ich glaube, dass ich meinen Rucksack eiskalt nicht aus- und wieder eingepackt h&amp;auml;tte. Neuer Termin ist Sonntag, der 4. September.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach ein paar Tagen Aufenthalt in Singapur geht es dann f&amp;uuml;r uns weiter nach Jakarta, wo sich unsere Wege erstmal trennen. Ich und Ann-Christin fliegen nach Surabaya weiter, wo wir aber nicht lange bleiben werden, sondern nach Malang transportiert werden. Dort werden wir ca. einen Monat einen Sprachkurs haben, bis wir dann wieder Richtung Surabaya fahren.&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit den ersten Blog-Eintr&amp;auml;gen aus &lt;a href=&quot;http://www.suedostasien.uni-koeln.de/images/maps/indonesien2.jpg&quot; title=&quot;Indonesien&quot;&gt;Indonesien&lt;/a&gt; dauert es also noch eine Weile. Danke f&amp;uuml;r euer Interesse und f&amp;uuml;r alle freundlichen und netten W&amp;uuml;nsche. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;img src=&quot;http://www.welt-atlas.de/datenbank/karten/karte-6-619.gif&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Java - Die &amp;quot;Hauptinsel&amp;quot; von Indonesien&quot; title=&quot;Java - Die &amp;quot;Hauptinsel&amp;quot; von Indonesien&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;211&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.welt-atlas.de/datenbank/karten/karte-6-619.gif&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Java - Die &amp;quot;Hauptinsel&amp;quot; von Indonesien&quot;&gt;&lt;font face=&quot;symbol&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;em&gt;gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Ansicht&lt;/em&gt;&lt;/font&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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